Brief an die Hoffnung

Ein leerer Körper.

Die Seele schon längst gestorben.

Zersprungen in hunderte Teile.

Jeder lebt für sich.

Dabei sollten wir uns endlich die Hände reichen.

Wir sind doch geboren um zu leben

Warum dann dieses sinnlose Existieren?

Komm zeige mir wie wertvoll mein Leben ist.

Du musst es doch wissen.

Du sagst es gibt Licht am Ende des Tunnels.

Du sagst jede noch so kleine Pflanze kann wachsen.

Aber warum zeigst du mir nicht wie leben geht?

Zeigst mir nur meine eigenen Wunschbilder.

Ich weiß dass da draußen Leben ist und ich weiß wie wertvoll es ist dass ich noch lebe.

Doch ich lebe nicht. Bin schon vor Jahren tief in mir gestorben.

Meine Existenz scheint beinahe sinnlos.

Von eigener Kraft habe ich gehört doch sie ist gerade nicht bei mir.

Zu diesem Augenblick bevorzuge ich das Verkriechen.

Das Leben blendet mich doch in der Finsternis dieser endlosen Nacht habe ich Angst.

Warum nimmst du mich nicht einfach an die Hand und gehst zusammen mit mir leben?

Warum nimmst du mir nicht all die Ängste die mich ans Sterben ohne gelebt zu haben fesseln?

Meine Wunschbilder sind da doch haben sie alle den bitteren Beigeschmack des (ver )zweifeln.

Du sagst du bist immer da.

Doch warum tust du nichts?

Ich weiß dass du schon vieles für mich machst.

Denn die Hoffnung hält einem am leben.

Doch wenn ich so lebe will ich dieses Leben nicht.

Habe den großen Wunsch endlich zu leben und nicht bloß zu existieren.

Komm doch bitte und zeige mir wie das Leben leben geht.

Schenkst mir all meine Wunschbilder schenkst mir dich selbst, jeden Tag aufs Neue.

Aber trenne all die Ängste die du mit dir bringst von dir.

Bitte mach dass ich keine Angst mehr vor dem Leben habe denn ich will leben.

Will im Frühjahr in den Pfützen des Taus springen

Will im Sommer in kühlen Seen Baden gehen.

Im Herbst in den schönsten Farben der Natur Freiheit spüren

Und im Winter nicht sterben.

Ich möchte all die Ängste und Todeswunsch hinter mir lassen können.

Komm Hoffnung und schenke mir Leben und nicht nur Wunschbilder.

Schenke mir Achtsamkeit mit mir selbst.

Schenke mir Selbstvertrauen.

Schenke mir Mut unter Menschen zu gehen.

Schenke mir ein gesundes Selbst.

Bitte gib mir einfach die Kraft all die Mauern der Angst zu erklimmen.

Komm Hoffnung lass uns leben gehen.

Küsse mich endlich wach.

Lass meine Wunschbilder Realität werden.

Ich möchte doch wirklich leben auch wenn ich jetzt gerade vor kraftlosigkeit sterben möchte.

Aber glaube mir tief in mir sehne ich mich nach Leben.

Bitte bleibe an meiner Seite und gib nicht auf um mich zu kämpfen.

Ich verspreche dir irgendwann gehen wir zwei leben

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2 Kommentare zu „Brief an die Hoffnung

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