Auf dem Grund der Flut

Ich laufe mit den Kopf gegen Wände, reiße sie ein. Benutze keine Türen, falle mit ihnen direkt aus dem Haus. Mache Tritte, mache Schritte. Jeder kleinste Schritt wirbelt Staub auf. In mir ein Meer, welches sich gegen die Felsen wirft. Emotionen reißen Grenzmauern ein. Was dabei in die Brüche geht sehe ich erst wenn der Staub sich legt.

Jeder sagt mir ich brauche ruhiges Blut. Doch es ist immer das Gleiche; die nächste Flut kommt und reißt jede Vernunft ein und ich kann nichts dagegen tun.

Ich bin ein emotionsloser Wirbelsturm? Doch schaut auf meine blutigen Narben auf meiner eigenen Haut. Zeichen eines Kampfes den ihr nicht versteht. Ich kämpfe gegen einen Feind den ihr in mir seht.

Jeder sagt mir ich brauche ruhiges Blut. Doch es immer das Gleiche; die nächste Flut kommt und reißt jede Vernunft ein und ich kann nichts dagegen tun. 

Ihr versteht mich nicht, doch geht mit mir auch nicht bis auf den Grund. Ich kämpfe gegen blinde Wände, emotionslose Gerechte. Ich kämpfe bloß um mein Leben und ich bin da wo niemand hinsieht und alle lieber gehen. Ich bin auf dem Grund der Flut doch nur da lernt man richtig zu schwimmen um an Land zu gehen 

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2 Kommentare zu „Auf dem Grund der Flut

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